Eine UKV-Zertifizierung bezieht sich auf die Prüfung und Abnahme einer universellen Kommunikationsverkabelung (UKV) gemäss internationaler Standards wie ISO/IEC 11801, EN 50173 oder TIA-568. Dabei wird überprüft, ob die strukturierte Verkabelung die geforderten Leistungsparameter erfüllt. Zweck der UKV-Zertifizierung
- Sicherstellen, dass die Verkabelung den geforderten Standards entspricht
- Nachweis der Qualität und Leistungsfähigkeit der Installation
- Vermeidung von Fehlern in der Netzwerkkommunikation
- Grundlage für Garantien oder Herstellerzertifikate
Ablauf einer UKV-Zertifizierung
- Messung mit einem Zertifizierungsgerät (mit LanTEK IV-S oder LanTEK IV-L)
- Prüfung der Parameter, wie:
- Nebensprechen (NEXT, ACR, PSNEXT)
- Einfügedämpfung (Insertion Loss)
- Rückflussdämpfung (Return Loss)
- Laufzeitverzögerung (Skew, Delay)
- Widerstandsunsymmetrie (DCRU) - Vergleich mit den Normen (z. B. Klasse E, EA, usw.)
- Erstellung eines Messprotokolls (Pass/Fail-Bewertung)
- Freigabe der Verkabelung für aktuelle und zukünftige Netzwerkanforderungen
Wann ist eine Zertifizierung notwendig?
- Bei Neuinstallationen in Unternehmen, Rechenzentren oder Industrieanlagen
- Wenn eine normkonforme Verkabelung gefordert wird
- Zur Abnahme durch einen Kunden oder Hersteller